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Man hat fast Gefühl bei alle Ereignissen persönlich dabei zu sein

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Constantin von Lorenz hat ein Problem: Sein Freund Hieronymus Ballin ist tot. Das allein wäre nicht ungewöhnlich, wären nicht beide Teil des Unsterblichkeitsprogramms der Geneworks Inc.
In seiner Verzweiflung wendet Von Lorenz sich an die Spezialistin in solchen Fällen: Ines Schultheiss, die die Unsterblichen mehr als einmal vor der kompletten Auslöschung bewahrte. Schnell erkennt sie, dass nicht nur der Tathergang überaus rätselhaft ist, sondern von Lorenz selbst seltsame Erinnerungslücken zu haben scheint, was Ballins Tod angeht. Während von Lorenz sich in immer mehr Widersprüche verwickelt, muss Ines schließlich erkennen, dass mehr auf dem Spiel steht als ein toter Mann: Gegen ihren Willen unsterblich gemacht, stellt Ballins Tod auch mehr und mehr ihre eigene Identität in Frage…

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Über das Buch

So fesselnd, wie ich persönlich die Prämisse „Unsterblichkeit“ in Verfall auch schon fand, diese Welt von Ines Schultheiss, in der alle Möglichkeiten offenzustehen scheinen und deren Struktur doch so fundamentalistisch einschränkend sein kann bietet noch viel mehr Möglichkeiten, die Geschichte der Menschheit im 21. Jahrhundert weiterzudenken.

„Es reicht nicht mehr, unsterblich zu sein. Man muss unsterblicher sein als die anderen.“ – Ines Schultheiss

Und so handelt Vergessen nicht nur davon, wie es ist, in dieser Welt voller in der Zeit eingefrorener Alten, die nichts zu tun brauchen als zu existieren, sondern beschäftigt sich mit einer weiteren Fundamentalen der Gesellschaft: Wie kann man deren Stabilität garantieren, wenn mangels Sterblichkeit nicht davon auszugehen ist, dass es eine natürliche Fluktuation von Anführern und Idealen gibt, die eine Weiterentwicklung wenn nicht sicherstellen, so doch anstoßen?

Ein Teil der Antwort steckt im Titel und soll hier nur angedeutet werden: Die Macht über die Erinnerung. Der Auswirkungen wird sich Ines Schultheiss schmerzlich bewusst, als sie in den Ermittlungen in einem Fall, der nach und nach immer mehr wie ein vertuschter Mord aussieht, schließlich die Aufmerksamkeit jener Wächter auf sich lenkt, die dafür sorgen, dass das Primat der Stabilität durch Unwissenheit sichergestellt bleibt…

Es war mir eine Freude, das Buch zu lesen, zumal es sich um eine sehr gut konstruierte, überzeugend dargelegte Story handelt. Ich bin schon auf Teil zwei gespannt.

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